Religiöse Stätte & Kreuzweg

Lourdes-Grotte

Die »Lourdes-Grotte« wurde 1931 von arbeitlosen Bergleuten im Kirkeler Tal errichtet und vom damaligen Pfarrer Deck im gleichen Jahr als Marienwallfahrtsstätte eingeweiht.

Pfarrer Deck (von 1926 bis 1934 Pfarrer in Niederwürzbach) machte den Vorschlag, auch in Niederwürzbach eine Lourdes-Grotte zu erbauen. Diese Idee wurde auch 1931 in die Tat umgesetzt und arbeitslose Bergleute errichteten die Lourdes-Grotte im Kirkeler Tal am Westfuß des Kieselberges.

Bereits drei Jahre später (1934) schändeten und verwüsteten unbekannte Täter diese Anlage.

Am Mittag des 19. März 1945 ging ein Bombenhagel auf den Ort nieder und viele Würzbacher verloren dabei ihr gesamtes Hab und Gut. Der Ort bot ein Bild der Zerstörung und auch die Kirche ging in Flammen auf und brannte völlig nieder.

Nachdem nach dem Krieg unter dem Pfarrer Rößler die Kirche nach und nach wieder aufgebaut wurde, wurde im Jahre 1958 auch die Lourdes-Grotte umfassend instand gesetzt. Eine neue Muttergottesfigur wurde angeschafft und 1959 wurden auf dem letzten Wegstück zur Grotte 14 Kreuzwegstationen des Blieskasteler Bildhauers Karl Riemann neu aufgestellt.

Die idyllisch gelegene Grotte ist ein Ort der Ruhe und seit Jahren das Ziel vieler Pilger. Auch das Wasser der Grotte zieht wegen des geringen Härtegrades viele Besucher an. Selten ist man tagsüber alleine an der Grotte. Sie liegt auf dem prämierten "Hüttenwanderweg".

Freier Eintritt.

Quelle